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Army of Peace
Art can build bridges

Army of Peace
Art can build bridges

 

 

KÖLNER ILLUSTRIERTE, Ausgabe Juni 2014

Friedensarmee: Mission erfüllt

30.06.2014 KstA

 

Friedensarmee
Kunst kann Brücken schlagen


Kunst kann Brücken schlagen zwischen Kulturen, zwischen Völkern und Menschen. Und manchmal reicht der kleinste gemeinsame Nenner aus, um einem Kunstwerk mit lokalem Bezug eine universell gültige Aussage zu geben.

Etwa der "Friedensarmee", den 111 lebensgroßen, aus Holz angefertigten Gardisten der beiden Kölner Künstler Anton Fuchs und Heike Haupt. Anlässlich des 111-jährigen Bestehens ihres Reiterkorps wurden die grün-gelb uniformierten Figuren von der Ehrengarde der Stadt Köln in Auftrag gegeben - hölzerne Botschafter einer "Armee", die Freude bringt, nicht Leid, die Bonbons wirft statt scharf zu schießen.


Dieser gänzlich friedlichen Funktion steht ein geradezu martialischer Entstehungsprozess gegenüber: Fuchs hat die Gardisten mit einer Kettensäge zurechtgeschnitten, bevor er sie schnitzte, das Holz stammt von Pappeln und Linden aus dem Kölner Stadtwald, die bei einer der üblichen Flurbereinigungen gefällt wurden. Durch die comichaft-überzeichneten Gesichter, die Heike Haupt den Figuren verpasst hat, bekommt die Motivation der "Friedensarmee" zudem den Anschein des Naiven: Reichen ein gefrorenes Lächeln, ein fröhliches Gesicht aus, um die Botschaft von Frieden zu verbreiten? Die Antwort liegt, wie so oft, im Auge des Betrachters.

Man mag überwältigt sein von dem imposanten Anblick der 111 Holzgardisten, wie sie da reglos eine verkehrte, eine bessere Welt beschwören, wie sie eine Armee darstellen, die von Kindern mit offenen Armen empfangen wird. Und vielleicht auch von jenen, die den Glauben an eine Welt ohne Kriege, ohne Leid nicht aufgegeben haben. Letztendlich ist Fuchs und Haupt ein Projekt gelungen, dass vor allem eins vermittelt: Hoffnung.

"Friedensarmee" in sozialer Mission.

Fuchs und Haupt belassen es allerdings nicht beim bloßen Vermitteln: Die Figuren können erworben werden, die darüberhinaus geleistete, freiwillige Spende geht an die Aktion "wir helfen" des "Kölner Stadt-Anzeiger", die Kinder und Jugendliche in Not unterstützt. Ziel ist eine Spende von 111 000 Euro. Die meisten Exemplare haben bereits einen Besitzer gefunden und werden 2014, nach Abschluss der Mission, den Eigentümern übergeben. Bis es soweit ist, geht die "Friedensarmee" auf Reisen.

Christian Leinweber, 2013

 

http://www.koelner-wochenspiegel.de

http://www.ksta.de/

http://www.friedensarmee.de/

 

25.01.2014 KStA
Kölsche „Friedensarmee“ steht Spalier

21.01.2014
Kölscher Karneval im Europaparlament:
Lokalzeit aus Köln vom 21.01.2014


Sonderedition Zoobesucher

Gemeinschaftsausstellung Kölner ZOO,November 2012 - Februar 2013
Sammlung HDZ
CAPUT, Anton Fuchs

 

Austellung PWC 2013

Sonderedition Brings

 

Die Skulpturen aus Holz, gefertigt mit der Kettensäge stehen für eine Armee des Friedens,
die als einzige von den Künstlern (Fuchs/Caput) unterstützt werden können. Schon allein der Gedanke, dass diese Soldaten
mit Schokolade und Gummibärchen um sich schießen, und als Gegenleistung von den Betroffenen einen Kuss (Bützgen)
bekommen, dazu ein fröhliches Lächeln und ein Hoch auf den Humor, ist die Friedensbotschaft schlechthin.
Die mit der Zeit entstehenden Risse und Furchen symbolisieren den menschlichen Alterungsprozeß.


KStA 16.02.2012




LKW ART 2013 (Radeberger)